Kennung: 5800

Lenzburg, 20. Oktober 1888 (Samstag), Visitenkarte

Autor*in

  • Bickel, Hans

Adressat*in

  • Wedekind, Frank

Inhalt

HANS BICKEL


WildeggHans Bickel, Sohn des Fabrikanten Johann Martin Bickel im nahe gelegenen Wildegg, hatte bis zum Herbst 1888 in Genf Chemie studiert, wie ein Freund sich erinnerte: „Hans Bickel, der bei meinem Eintreffen in Genf gerade sein Diplomexamen gemacht hatte“ [F.(riedrich) C.(arl) Witte: Lebenserinnerungen. Zweiter Teil. Rostock 1938, S. 147]; seine Dissertation erschien im Jahr darauf: „Bickel, H. (de Wildegg). Recherches sur l’acide benzilique et l’acide tétraphénylsuccinique. Dissertation présentée à la faculté des sciences de l’université de Genève pour obtenir le grade de docteur ès sciences. Genève [...] 1889.“ [Argovia. Jahresschrift der historischen Gesellschaft des Kantons Aargau 21 (1890), S. 137] Hans Bickel wurde 1890 Mitglied der Aargauischen Naturforschenden Gesellschaft (sein Vater war es seit 1884) [vgl. Mittheilungen der Aargauischen Naturforschenden Gesellschaft 4 (1892), S.XXXIX] und trat zum 1.1.1892 in das 1883 gegründete Unternehmen seines Vaters ein, das umbenannt wurde: „Die Firma Bobinenbleicherei Wildegg in Wildegg [...] ist in Folge Association erloschen. Der bisherige Inhaber der erloschenen Firma, nämlich Johann Martin Bickel und dessen Sohn Dr. phil. Johann Karl Martin Bickel, Chemiker, beide von Zürich, in Wildegg, haben unter der Firma J. M. Bickel & Cie in Wildegg eine Kollektivgesellschaft eingegangen, welche unterm 1. Januar 1892 ihren Anfang genommen hat. Diese neue Firma hat die Aktiven und Passiven der erloschenen übernommen und führt das Geschäft (Bleicherei von Baumwollgarnen auf Schussbobinen und Zetteldrähtli) in gleicher Weise wie früher fort.“ [Schweizerisches Handelsamtsblatt, Jg. 10, Nr. 11, 18.1.1892, S. 42] Die Firma wurde am 15.10.1898 zu einer Kommanditgesellschaft [vgl. Schweizerisches Handelsamtsblatt, Jg. 16, Nr. 291, 21.18.1898, S. 1214], nach dem Tod des Vaters (4.6.1901) vom Sohn und seiner Mutter Sophie Bickel (geb. Elsinger) geführt..

Einzelstellenkommentare

Materialität des Dokuments

Bestehend aus 1 Blatt, davon 1 Seite beschrieben

Schriftträger:
Papier. 9 x 5 cm. Drucktext. Gelocht.
Schreibraum:
Im Querformat bedruckt.
Sonstiges:
Die Visitenkarte enthält keine handschriftlichen Eintragungen.

Datum, Schreibort und Zustellweg

Der 20.10.1888 ist – recht spekulativ – als Ankerdatum gesetzt. Die Visitenkarte dürfte in Lenzburg übergeben worden sein, wohin Wedekind nach dem Tod seines Vaters (11.10.1888) zurückgezogen ist.

  • Schreibort

    Lenzburg
    20. Oktober 1888 (Samstag)
    Ermittelt (unsicher)

  • Absendeort

    Lenzburg
    Datum unbekannt

  • Empfangsort

    Lenzburg
    Datum unbekannt

Informationen zum Standort

Münchner Stadtbibliothek / Monacensia

Maria-Theresia-Straße 23
81675 München
Deutschland
+49 (0)89 419472 13

Informationen zum Bestand

Name des Bestandes:
Nachlass Frank Wedekind
Signatur des Dokuments:
FW B 324
Standort:
Münchner Stadtbibliothek / Monacensia (München)

Danksagung

Wir danken der Münchner Stadtbibliothek / Monacensia für die freundliche Genehmigung zur Wiedergabe des Korrespondenzstücks.

Zitierempfehlung

Hans Bickel an Frank Wedekind, 20.10.1888. Frank Wedekinds Korrespondenz digital. https://briefedition.wedekind.fernuni-hagen.de (03.04.2025).

Status der Bearbeitung

In Bearbeitung
Zum Prüfen bereit
Freigegeben

Erstellt von

Ariane Martin

Zuletzt aktualisiert

14.02.2025 11:56