Datum, Schreibort und Zustellweg
Der 26.6.1884 ist als Ankerdatum gesetzt. „Das Gedicht entstand im Juni 1884 unter dem Titel ‚An Mati‘ in Lausanne“ [KSA 1/I, S. 1095], wo Wedekind von Mai bis August 1884 studierte. Insofern muss der auf Sophie Haemmerli-Martis Abschrift notierte Datierungsvermerk „1882“ schon „wegen der Ortsangabe Lausanne [....] auf einem Irrtum basieren“ [ebd.]. Wedekind dürfte das Briefgedicht an seine Schwester Mati sehr bald verfasst haben, nachdem er der Mutter geschrieben hat: „Mati lasse ich herzlich danken für [...] die gepreßten Blümelein“ und zugleich ankündigte: „Ich will ihr auch ein Verslein dafür schreiben“ [Frank Wedekind an Emilie Wedekind, 26.6.1884]. Der Adressatin lag das Briefgedicht spätestens am 1.7.1884 vor, wie aus einem Brief des Vaters hervorgeht: „Mati“ bedanke „sich vielmals bei Dir, Bebi, [...] für das schöne Gedicht auf Rosapapier“ [Friedrich Wilhelm Wedekind an Frank Wedekind, 1.7.1884].
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Schreibort
Lausanne
26. Juni 1884 (Donnerstag)
Ermittelt (unsicher)
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Absendeort
Lausanne
Datum unbekannt
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Empfangsort
Lenzburg
Datum unbekannt