Vergleichsansicht

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Kennung: 300

Wien, 8. Juni 1913 (Sonntag), Visitenkarte

Autor*in

  • Wedekind, Frank

Adressat*in

  • Zweig, Stefan

Inhalt

Sehr verehrter Herr Doctor! Zu großem Bedauern treffe ich Sie nicht zu Hausein Stefan Zweigs Wohnung in Wien (VIII, Kochgasse 8) [vgl. Lehmanns Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger für Wien 1913, Teil VII, S. 1544]. Wedekind hinterließ die vorliegende Visitenkarte, als er Stefan Zweig nicht antraf. an. Morgen Abendam 9.6.1913, nach der zweiten Vorstellung seines „Franziska“-Gastspiels im Rahmen des Münchner Ensemblegastspiels am Deutschen Volkstheater in Wien (Ende vor 22.30 Uhr) [vgl. Neues Wiener Tagblatt, Jg. 47, Nr. 156, 9.6.1913, S. 26], wie Wedekind notierte: „2 Vorstellung Franziska Volksgarten mit Tilly und Mutter“ [Tb]; ob Stefan Zweig in den Volksgarten (siehe unten) kam, ist unklar. So oder so aber muss der am 10.6.1913 im Tagebuch notierte Ausflug („Stefan Zweig holt uns zu einer Automobilfahrt nach dem Kobenzl“) verabredet worden sein, möglichweise auch telefonisch – Stefan Zweig hat Wedekind seine Telefonnummer hinterlassen [vgl. Stefan Zweig an Wedekind, 4.6.1913]. nach der Vorstellung sind wir voraussichtlich im Volksgartenim Café-Restaurant Im Volksgarten am äußeren Burgplatz im 1. Wiener Bezirk (Inhaber: Johann Seidl) [vgl. Lehmanns Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger für Wien 1913, Teil IV, S. 1060], gelegen in dem unter „Gärten und Park-Anlagen“ verzeichneten „Volks-Garten, Eingang am Burgplatz“ [Lehmanns Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger für Wien 1913, Teil II, S. 105], die auch „Volksgarten“ geschriebene „Parkanlage am äußeren Burgplatz (Burgring)“ [Lehmanns Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger für Wien 1913, Teil I, S. 81]. Wedekind hat es während seines Gastspielaufenthalts in Wien dem Tagebuch zufolge am 8.6.1913 („Mit Tilly Ihrer Mutter und Bertl Volksgarten“), 9.6.1913 („Mittag mit Tilly im Volksgarten [...] 2 Vorstellung Franziska Volksgarten mit Tilly und Mutter“), 10.6.1913 („Abend im Volksgarten“) und 11.6.1913 („Mittag im Volksgarten mit Blei [...] Leo Hirschfeld und Frau im Volksgarten“) besucht.. Es wäre mir eine große Freude | wenn Sie dorthin kommen wollten.
Mit besten Grüßen von meiner Frau und mir Ihr ergebener
FrW


Frank Wedekind

Einzelstellenkommentare

Materialität des Dokuments

Bestehend aus 1 Blatt, davon 2 Seiten beschrieben

Schrift:
Kurrent.
Schreibwerkzeuge:
Bleistift.
Schriftträger:
Papier. 10,5 x 6,5 cm. Mit Namensaufdruck.
Schreibraum:
Im Querformat beschrieben.

Datum, Schreibort und Zustellweg

Der 8.6.1913 ist als Ankerdatum gesetzt – abgeleitet vom Inhalt der Visitenkarte und ihren Kontexten.

  • Schreibort

    Wien
    8. Juni 1913 (Sonntag)
    Ermittelt (sicher)

  • Absendeort

    Wien
    Datum unbekannt

  • Empfangsort

    Wien
    Datum unbekannt

Informationen zum Standort

The National Library of Israel – Israelische Nationalbibliothek

Edmond J. Safra Campus, Givat Ram
Jerusalem
P.O.B. 39105
Israel

Informationen zum Bestand

Name des Bestandes:
Stefan Zweig Collection
Signatur des Dokuments:
Arc. Ms. Var. 305/65
Standort:
The National Library of Israel – Israelische Nationalbibliothek (Jerusalem)

Danksagung

Wir danken der National Library of Israel – Israelische Nationalbibliothek (Jerusalem) für die freundliche Genehmigung der Wiedergabe des Korrespondenzstücks.

Zitierempfehlung

Frank Wedekind an Stefan Zweig, 8.6.1913. Frank Wedekinds Korrespondenz digital. https://briefedition.wedekind.fernuni-hagen.de (03.04.2025).

Status der Bearbeitung

In Bearbeitung
Zum Prüfen bereit
Freigegeben

Erstellt von

Mirko Nottscheid

Überarbeitet von

Ariane Martin

Zuletzt aktualisiert

04.01.2025 15:28
Kennung: 300

Wien, 8. Juni 1913 (Sonntag), Visitenkarte

Autor*in

  • Wedekind, Frank

Adressat*in

  • Zweig, Stefan
 
 

Inhalt

Sehr verehrter Herr Doctor! Zu großem Bedauern treffe ich Sie nicht zu Hausein Stefan Zweigs Wohnung in Wien (VIII, Kochgasse 8) [vgl. Lehmanns Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger für Wien 1913, Teil VII, S. 1544]. Wedekind hinterließ die vorliegende Visitenkarte, als er Stefan Zweig nicht antraf. an. Morgen Abendam 9.6.1913, nach der zweiten Vorstellung seines „Franziska“-Gastspiels im Rahmen des Münchner Ensemblegastspiels am Deutschen Volkstheater in Wien (Ende vor 22.30 Uhr) [vgl. Neues Wiener Tagblatt, Jg. 47, Nr. 156, 9.6.1913, S. 26], wie Wedekind notierte: „2 Vorstellung Franziska Volksgarten mit Tilly und Mutter“ [Tb]; ob Stefan Zweig in den Volksgarten (siehe unten) kam, ist unklar. So oder so aber muss der am 10.6.1913 im Tagebuch notierte Ausflug („Stefan Zweig holt uns zu einer Automobilfahrt nach dem Kobenzl“) verabredet worden sein, möglichweise auch telefonisch – Stefan Zweig hat Wedekind seine Telefonnummer hinterlassen [vgl. Stefan Zweig an Wedekind, 4.6.1913]. nach der Vorstellung sind wir voraussichtlich im Volksgartenim Café-Restaurant Im Volksgarten am äußeren Burgplatz im 1. Wiener Bezirk (Inhaber: Johann Seidl) [vgl. Lehmanns Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger für Wien 1913, Teil IV, S. 1060], gelegen in dem unter „Gärten und Park-Anlagen“ verzeichneten „Volks-Garten, Eingang am Burgplatz“ [Lehmanns Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger für Wien 1913, Teil II, S. 105], die auch „Volksgarten“ geschriebene „Parkanlage am äußeren Burgplatz (Burgring)“ [Lehmanns Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger für Wien 1913, Teil I, S. 81]. Wedekind hat es während seines Gastspielaufenthalts in Wien dem Tagebuch zufolge am 8.6.1913 („Mit Tilly Ihrer Mutter und Bertl Volksgarten“), 9.6.1913 („Mittag mit Tilly im Volksgarten [...] 2 Vorstellung Franziska Volksgarten mit Tilly und Mutter“), 10.6.1913 („Abend im Volksgarten“) und 11.6.1913 („Mittag im Volksgarten mit Blei [...] Leo Hirschfeld und Frau im Volksgarten“) besucht.. Es wäre mir eine große Freude | wenn Sie dorthin kommen wollten.
Mit besten Grüßen von meiner Frau und mir Ihr ergebener
FrW


Frank Wedekind

Einzelstellenkommentare

Materialität des Dokuments

Bestehend aus 1 Blatt, davon 2 Seiten beschrieben

Schrift:
Kurrent.
Schreibwerkzeuge:
Bleistift.
Schriftträger:
Papier. 10,5 x 6,5 cm. Mit Namensaufdruck.
Schreibraum:
Im Querformat beschrieben.

Datum, Schreibort und Zustellweg

Der 8.6.1913 ist als Ankerdatum gesetzt – abgeleitet vom Inhalt der Visitenkarte und ihren Kontexten.

  • Schreibort

    Wien
    8. Juni 1913 (Sonntag)
    Ermittelt (sicher)

  • Absendeort

    Wien
    Datum unbekannt

  • Empfangsort

    Wien
    Datum unbekannt

Informationen zum Standort

The National Library of Israel – Israelische Nationalbibliothek

Edmond J. Safra Campus, Givat Ram
Jerusalem
P.O.B. 39105
Israel

Informationen zum Bestand

Name des Bestandes:
Stefan Zweig Collection
Signatur des Dokuments:
Arc. Ms. Var. 305/65
Standort:
The National Library of Israel – Israelische Nationalbibliothek (Jerusalem)

Danksagung

Wir danken der National Library of Israel – Israelische Nationalbibliothek (Jerusalem) für die freundliche Genehmigung der Wiedergabe des Korrespondenzstücks.

Zitierempfehlung

Frank Wedekind an Stefan Zweig, 8.6.1913. Frank Wedekinds Korrespondenz digital. https://briefedition.wedekind.fernuni-hagen.de (03.04.2025).

Status der Bearbeitung

In Bearbeitung
Zum Prüfen bereit
Freigegeben

Erstellt von

Mirko Nottscheid

Überarbeitet von

Ariane Martin

Zuletzt aktualisiert

04.01.2025 15:28