Der geschätzten Redaktionder Redaktion der „B.Z. am Mittag“ in Berlin (Kochstraße 22-25) [vgl. Berliner Adreßbuch 1910. Teil II, S. 348]. teile ich zur gefälligen Bekanntmachung höflich mit, daß meine Zeilenvgl. Wedekind an B.Z. am Mittag, 18.3.1910. gegen die Akademische Bühne auf einem Irrtum meinerseits beruhen. Ich nehme das Gesagte mit aufrichtigem Bedauern zurück. Der Akademischen Bühne spreche ich hiermit auch öffentlich meinen Dank aus, daß sie meine beiden Stücke „Totentanz“ und „Zensur“ zur Aufführung bringenWedekind hatte der Akademischen Bühne Berlin im Sommer 1909 „Totentanz“ und „Die Zensur“ zur Aufführung vorgeschlagen [vgl. Wedekind an Akademische Bühne Berlin, Fritz Schaie, 30.8.1909]. Die Presse kündigte recht zeitverzögert an: „Die Berliner Literarische Gesellschaft Akademische Bühne wird [...] in dieser Saison noch folgende Werke zur Aufführung bringen: [...] ‚Die Zensur‘ und ‚Tod und Teufel‘ von Frank Wedekind.“ [Berliner Tageblatt, Jg. 39, Nr. 133, 14.3.1910, Abend-Ausgabe, S. (2)] Die Aufführungen der beiden Stücke wurden nicht realisiert. wird.
Mit vorzüglicher Hochschätzung Frank Wedekind.
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Der 20.3.1910 ist als Ankerdatum gesetzt – das späteste mögliche Schreibdatum, einen Tag für den Postweg von München nach Berlin gerechnet, wo der Brief am 21.3.1910 in der „B.Z. am Mittag“ gedruckt wurde.
München20. März 1910 (Sonntag) Ermittelt (unsicher)
MünchenDatum unbekannt
BerlinDatum unbekannt
Es gibt keine Informationen zum Standort.
Frank Wedekind an (Zeitung) B.Z. am Mittag, 20.3.1910. Frank Wedekinds Korrespondenz digital. https://briefedition.wedekind.fernuni-hagen.de (29.01.2026).
Ariane Martin