Lieber Max!
Empfang meinen herzlichen Dank für das schöne GeschenkMax Halbes Roman „Die Tat des Dietrich Stobäus“ (1911), der etwa drei Wochen zuvor im Albert Langen Verlag in München erschienen ist [vgl. Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel, Jg. 78, Nr. 118, 23.5.1911, S. 6270]; Max Halbe notierte am 3.6.1911: „Die erste Kritik über ‚Stobäus‘ ist erschienen“ [Tb Halbe]. Das Wedekind gewidmete Exemplar (siehe unten) ist nicht überliefert.,
das Du mir mit der ,,That des Dietrich Stobäus“ machst und für die liebe
Widmungnicht überliefert; erschlossenes Korrespondenzstück: Max Halbe an Wedekind, 16.6.1911.. Ich freue mich sehr auf den Genuß, das Werk zu lesen und werde sofort
damit beginnen. Ich hoffe auch oft Gelegenheit zu haben, mit Dir darüber zu
sprechen.
Mit den besten Grüßen und Empfehlungen an Dich und
Frau Luise von Tilly und mir
Dein alter
Frank Wedekind.
München 17.6.11.