[Hinweis und Referat in Emilie Wedekinds
Brief an Friedrich Wilhelm Wedekind vom 27.7.1872 aus Hannover (Mü, Nachlass
Frank Wedekind, Konvolut
Burkhardt, Nidderau):]
Herzlichen Dank daß Du mit den beiden Kindern gleich meiner
lieben Mutter Grab besuchtDas Grab von Karoline Friederike Kammerer, der Mutter Emilie Wedekinds, dürfte sich in Riesbach bei Zürich befunden haben, wohin die Familie Kammerer 1841 gezogen war [vgl. Vinçon 2021, Bd. 2, S. 24; S. 290]. Friedrich Wilhelm Wedekind war am 20.7.1872 mit den beiden Söhnen Frank und Armin von Bendlikon nach Riesbach gefahren: Armin Wedekind notierte: „Mamas früheres Haus Besehen und in toden Garten gegangen zu Schiff Bändlikon zurück.“ [Tb Armin Wedekind, 20.7.1872] und ihnen mein väterliches HausDer Zündholzfabrikant Jakob Friedrich Kammerer, der Vater Emilie Wedekinds, bewohnte mit seiner Familie das sogenannte „Württembergische Haus“ (Haus 370) im Seefeld in Riesbach, einem 1893 eingemeindeten Vorort von Zürich. gezeigt hast.
Tausend Dank für diese Aufmerksamkeit. Wie mir Baby schreibt scheint ja das Grab der lieben Verstorbenen gut im Stande zu sein trotzdem ich in den letzten Jahren nichts mehr dafür
bezahlt habe. [...] Über die beiden Briefe von HammiArmin Wedekinds Kosename im Familienkreis. und BabyFrank Wedekinds Kosename im Familienkreis. habe ich mich sehr gefreut. [...] Es wunderte mich
wie sie Beide so alle Namen behalten haben.