Freitagder 14.3.1913..
Mittag.
Geliebter,
da der Brief eingeschriebennicht überliefert; erschlossenes Korrespondenzstück: Emil Gutmann an Wedekind, 13.3.1913. ‒ Die nachfolgende Formulierung zu dem Brief des Theateragenten Eugen Frankfurter („Auch von Frankfurter“) lässt vermuten, dass es sich um einen Brief des früher für Wedekind tätigen Theateragenten Emil Gutmann gehandelt haben dürfte, dessen Konzertbüro Emil Gutmann inzwischen seinen Sitz in Berlin hatte, der sich sehr für den Musiker Felix Weingartner einsetzte und Wedekind dafür gewonnen hat, das Komitee, das die Feier zum 50. Geburtstag Felix Weingartners am 2.6.1913 organisierte, zu unterstützen [vgl. Wedekind an Emil Gutmann, 8.3.1913]. Diese Angelegenheit dürfte der Gegenstand von Emil Gutmanns Einschreiben vom 13.3.1913 gewesen sein, zumal die Presse den Tag darauf meldete: „Schon hat man vernommen, daß sich die Verehrer Weingartners rüsten, seinen 50. Geburtstag [...] festlich zu begehen.“ [Das Alter unserer Musiker. In: Berliner Börsen-Zeitung, Nr. 123, 14.3.1913, Morgen-Ausgabe, S. 8] war, öffnete ich ihn. Auch von Frankfurter
kam ein eingeschriebener Briefnicht überliefert; erschlossenes Korrespondenzstück: Eugen Frankfurter an Wedekind, 13.3.1913., der nur den Gegen-VertragDer gegengezeichnete Vertrag für das von Eugen Frankfurter vermittelte Gastspiel in „Marquis von Keith“ und „Hidalla“ vom 14. bis 18.4.1913 im Alten Theater in Leipzig (Intendant der Städtischen Theater: Max Martersteig) ist verschollen. Grundlage für die Inszenierungen in Leipzig waren Regieexemplare der Stücke, die Wedekind am 20.3.1913 versandte: „Regieexemplare fertig gestellt und nach Leipzig geschickt.“ [Tb] von Leipzig mit
Martersteigs | Unterschrift enthielt.
Sonst nichts Neues.
Innigst umarmt Dich,
Deine Tilly