[Hinweis und Zitat in
J. A. Stargardt: Katalog 517 (1954), Nr. 156:]
WEDEKIND, Frank. […] München 27.V.1904. [...]
An seinen Verleger Paul Cassirerein Irrtum, richtig: Bruno Cassirer. Paul Cassirer hat seine Verlagstätigkeit erst 1908 wieder aufgenommen, nachdem er sich 1901 von dem seit 1898 gemeinsam mit seinem Vetter Bruno Cassirer betriebenen Verlag getrennt hatte und bei der Trennung eine Verlagssperre bis 1908 vereinbart worden war. Bruno Cassirer war seit 1903 Verleger Wedekinds (siehe Wedekinds vorangegangene Korrespondenz mit Bruno Cassirer), nicht dessen Vetter. Bei Paul Cassirer war Jahre später das Versdrama „Der Stein der Weisen“ (1909) verlegt [vgl. KSA 6, S. 916], mit dem Wedekind sich erst am 1.9.1909 über die Buchausgabe einigte [vgl. KSA 6, S. 903]., einen Vorschuß betreffend. „Sobald ich das Geld erhalten habe, werde ich mit der
Niederschriftnicht eindeutig ermittelt; bei dem noch ungeschriebenen Werk dürfte es sich aber um das Romanprojekt mit dem Arbeitstitel „Die große Liebe“ gehandelt haben [vgl. Wedekind an Bruno Cassirer, 7.6.1904]. beginnen.“