Briefwechsel

Wedekind, Frank und Königliches Hoftheater Stuttgart [(Theater)]

13 Dokumente

Wien, 25. Februar 1912 (Sonntag)
von Wedekind, Frank
an Königliches Hoftheater Stuttgart, (Theater)

hoftheater stuttgart =

Stuttgart


Telegramm
Amt Stuttgart


Telegramm aus wien [...]


haben fuer erste haelfte maiDas Stuttgarter Hoftheater bezog sich in seinem auf das vorliegende Telegramm notierten Telegrammentwurf vom 27.2.1912 an Wedekinds Theateragenten Eugen Frankfurter auf Wedekinds Mitteilung zum Termin seines Gastspiels am Stuttgarter Hoftheater: „Frankfurter: Genaues Datum Gastspiel Ehepaar Wedekind erst in einigen Tagen möglich zu fixieren, jedenfalls bestimmt erste Hälfte Mai, wie mit Wedekind abgemacht, erbitten Mitteilung an Wedekind“ (siehe den Kommentar zur Materialität). Victor Stephany, Intendanzrat am Stuttgarter Hoftheater, hatte Eugen Frankfurter am 21.2.1912 geschrieben: „Nur möchte ich, ehe ich den Vertrag zur Unterschrift absende, wissen, ob Herr und Frau Wedekind es gleich ist, in der ersten Hälfte Mai oder erst Juni zu gastieren, da wir demgemäss unsere Disputationen treffen müssen.“ [Staatsarchiv Ludwigsburg. Akte Wedekind, Frank. E 18 VI Bü 1305, 1 Bü, Blatt 14] noch nichts abgeschloszen bitten das datum zu bestimmen = wedekind.

Einzelstellenkommentare

Wien, 1. März 1912 (Freitag)
von Wedekind, Frank
an Stephany, Victor, Königliches Hoftheater Stuttgart, (Theater)

Wien, 1. März 1912.


An die Kgl. Intendanz
des Württembergischen Hoftheaters.


In BeantwortungWedekind antwortete auf ein Schreiben, das Victor Stephany, Intendanzrat am Stuttgarter Hoftheater (Generalintendant: Joachim Gans zu Putlitz) [vgl. Neuer Theater-Almanach 1913, S. 633], an Eugen Frankfurter, Wedekinds Theateragent in Nürnberg, gerichtet hatte (siehe unten). Es ging um das anstehende Gastspiel von Frank und Tilly Wedekind am Königlichen Hoftheater Stuttgart, das vom 6. bis 11.5.1912 stattfand; die Notizen auf dem vorliegenden Brief nehmen darauf Bezug (siehe den Kommentar zur Materialität des Dokuments). Ihrer geehrten ZeilenVictor Stephany („K. Hoftheater-Intendanz I.V. Intendanzrat“) schrieb am 28.2.1912 an Eugen Frankfurter (adressiert an „Herrn Geh. Kommissionsrat Frankfurter“ in „Nürnberg“): „Bezüglich des Gastspiels des Wedekind’schen Ehepaares wollten wir folgende Daten vorschlagen: Donnerstag, 2. und Samstag, 4. Mai Marquis von Keith, Montag, 6. Erdgeist oder Samstag, 4. Mai und Montag, 6. Mai Marquis von K. und Donnerstag, 9. Mai Erdgeist. Sobald wir bestimmte Nachrichten von Herrn Wedekind haben, werden wir die Daten Sr. Exzellenz zur Begutachtung vorlegen.“ [Staatsarchiv Ludwigsburg, Akte Wedekind, Frank, E 18 VI Bü 1305, 1 Bü, Blatt 13] an Geheimrat Frankfurter, teile ich Ihnen mit, dass wir uns, nachdem wir für Mai noch keine Abschlüsse haben, gern nach den von Ihnen in Vorschlag gebrachten DatenDas Stuttgarter Hoftheater schrieb am 5.3.1912 an Wedekinds Theateragenten Eugen Frankfurter: „In der Anlage übersenden wir den Gastspielvertrag für Herrn und Frau Frank Wedekind mit der Bitte, denselben unterschrieben hierher zurückzugeben, worauf wir Ihnen den Gegenvertrag zusenden werden. Wir haben die vereinbarten Gastspieltage etwas verschoben, da dies wegen unseres Spielplans notwendig war und, wie uns von Herrn Frank Wedekind mitgeteilt wurde, es ihnen nichts ausmacht, da sie die erste Hälfte Mai überhaupt noch frei haben.“ [Staatsarchiv Ludwigsburg. Akte Wedekind, Frank, Signatur: E 18 VI Bü 1305, 1 Bü, Blatt 11] Der Gastspielvertrag, vom Stuttgarter Hoftheater am 21.2.1912, von Frank und Tilly Wedekind am 9.3.1912 unterzeichnet, fixiert als Spieltermine für „Erdgeist“ den 6.5.1912 und für „Marquis von Keith“ den 9. und 11.5.1912 [Blatt 2-5]. Eugen Frankfurter sandte den von Frank und Tilly Wedekind unterschriebenen Gastspielvertrag am 11.3.1912 an den Generalintendanten des Stuttgarter Hoftheaters Joachim Gans zu Putlitz: „Ew. Exzellenz beehre ich mich anbei den vom Ehepaar Wedekind unterzeichneten Gastspielvertrag zu überreichen“ [Blatt 10]. richten wollen. Also entweder 2., 4., und 6. Mai oder 4., 6. und 9. Mai.

Hochachtungsvollst
Frank Wedekind.

Einzelstellenkommentare

München, 4. April 1912 (Donnerstag)
von Wedekind, Frank
an Königliches Hoftheater Stuttgart, (Theater)

[Hinweis in Wedekinds Brief an Victor Stephany vom 4.4.1912 aus München:]


Mit gleicher Post beehre ich mich, dem Kgl. Hoftheater unser Soufflierbuch von „Erdgeist“ zu übersenden.

Einzelstellenkommentare

Berlin, 15. Juni 1912 (Samstag)
von Wedekind, Frank
an Putlitz, Joachim Gans zu , Königliches Hoftheater Stuttgart, (Theater)

exzellenz von putlitz hoftheater stuttgart =

Stuttgart


Telegramm
Amt Stuttgart


Telegramm aus [...] berlin [...]


wollen eure exzellenz ergebensten dank fuer geehrte zeilennicht überliefert; erschlossenes Korrespondenzstück: Joachim Gans zu Putlitz an Wedekind, 13.6.1912. Der Generalintendant des Stuttgarter Hoftheaters dürfte sich in seinem Schreiben über Wedekinds Gastspiel vom 6. bis 11.5.1912 am Königlichen Hoftheater Stuttgart geäußert haben. entgegennehmen denen folge zu geben mir aufrichtiges herzensbeduerfnis war = frank wedekind.

Einzelstellenkommentare

München, 20. März 1914 (Freitag)
von Wedekind, Frank
an Königliches Hoftheater Stuttgart, (Theater), Stephany, Victor, Putlitz, Joachim Gans zu

[...] K. WÜRTTEMBERG TELEGRAPH [...]


Telegramm

[...]


muenchen [...]


= koenigliche hoftheater intendanzGeneralintendant des Stuttgarter Hoftheaters war Joachim Gans zu Putlitz, Intendanzrat Victor Stephany [vgl. Neuer Theater-Almanach 1915, S. 548f.], Ansprechpartner bei der Organisation von Wedekinds dortigem Gastspiel, das vom 18. bis 21.4.1914 stattfand. Wedekinds Theateragent Eugen Frankfurter hatte am 16.8.1913 bei Putlitz angefragt: „Ew. Excellenz gestatten mir die ergebene Anfrage, ob Sie im Laufe der Saison ein Gastspiel des Ehepaars Frank u. Tilly Wedekind reflektiren, worauf folgende Stücke: ‚König Nicolo‘ (So ist das Leben) ‚Musik‘ ‚Stein der Weisen‘ und ‚Kammersänger‘ in Betracht kämen. Ich bitte Ew. Excellenz um gefl. Mittteilung, ob und auf wie viele Abende ich abschliessen darf, und wird sich dann gewiss auch eine Einigung über Termin und Bedingungen herbeiführen lassen.“ [Staatsarchiv Ludwigsburg, Akte Frank Wedekind, E 18 VI Bü 1305, 1 Bü, Blatt 42-43] Die Postkarte ist mit einer auf den 30.8.1913 datierten Notiz versehen, der Intendant sei „mit Gastspiel Frank Wedekind’schem Ehepaars einverstanden. Termin noch unbestimmt“ [Blatt 42], woraufhin Frankfurter sich am 13.12.1913 an Stephany wandte: „Auf Ihre geschätzte Karte vom 30. August zurückkommend, bitte ich Sie um Nachricht, für welche Zeit nun Excellenz zu Putlitz ein Gastspiel des Ehepaars Wedekind in Aussicht nehmen will, resp. für wie viele Abende und welches Repertoir? Sein Stück ‚Franziska‘ hat der Dichter nun zu einem Versstück umgearbeitet, wovon er sich noch grössere Wirkung verspricht“ [Blatt 46]; das Hoftheater telegraphierte dann am 11.3.1914 an Frankfurter: „Erbitten Nachricht, ob ein Einakter ‚die Zensur‘ hauptsächlich das Ehepaar Wedekind spielt? Ersuchen um sofortige Zusendung eines Exemplars“ [Blatt 30] sowie am 19.3.1914: „Durch plötzlich nötig gewordene Änderung wäre uns Gastspiel Ehepaar Wedekind zweite Hälfte April nunmehr am angenehmsten und zwar 18. April Kammersänger – Censur 19. Marquis Keith 22. Erdgeist bitte sofort bei Wedekind anfragen und Antwort“ [Blatt 39], worauf Frankfurter gleich am 19.3.1914 telegrafisch antwortete: „wedekind einverstanden“ [Blatt 41]. stuttgart =

mit 18 aprilder 18.4.1914. Die beiden Einakter „Der Kammersänger“ und „Die Zensur“ wurden im Rahmen des Stuttgarter Gastspiels (siehe oben) allerdings am 21.4.1914 aufgeführt, wie Wedekind notierte: „Zensur Kammersängeraufführung“ [Tb]. kammersaenger zensur 19der 19.4.1914. „Marquis von Keith“ wurde im Rahmen des Stuttgarter Gastspiels (siehe oben) am 19.4.1914 aufgeführt, wie Wedekind notierte. „Keith Vorstellung.“ [Tb] marquis keith 22der 22.4.1914. „Erdgeist“ wurde im Rahmen des Stuttgarter Gastspiels (siehe oben) allerdings am 18.4.1914 aufgeführt, wie Wedekind notierte: „Erdgeistvorstellung.“ [Tb] erdgeist einverstanden hochachtungsvoll = wedekind

Einzelstellenkommentare

Stuttgart, 23. März 1914 (Montag)
von Königliches Hoftheater Stuttgart, (Theater)
an Wedekind, Frank

[...] K. WÜRTTEMBERG TELEGRAPH [...]


Telegramm

[...]


Telegramm 19.


23/III.14.


Frank Wedekind Prinzregentenstr. 50 München.


Würde es Ihnen passen erste VorstellungDie erste Vorstellung von Frank und Tilly Wedekinds Gastspiel am Stuttgarter Hoftheater fand am 18.4.1914 statt. statt 18 am 17. April zu spielen? Andere Daten würden bleiben. Wegen Stein der Weisen erhalten Sie nächster Tage Bescheid.
Hoftheater.

Einzelstellenkommentare

Berlin, 24. März 1914 (Dienstag)
von Wedekind, Frank
an Königliches Hoftheater Stuttgart, (Theater)

[...] K. WÜRTTEMBERG TELEGRAPH [...]


Telegramm

[...]


berlin [...]


= koeniglicheshoftheater stuttgart

= mit erster vorstellung 17am 17.4.1914. Die erste Vorstellung von Frank und Tilly Wedekinds Gastspiel am Stuttgarter Hoftheater fand gleichwohl am 18.4.1914 statt. einverstanden ergebenst = wedekind

Einzelstellenkommentare

Stuttgart, 24. März 1914 (Dienstag)
von Königliches Hoftheater Stuttgart, (Theater)
an Wedekind, Frank

[...] K. WÜRTTEMBERG TELEGRAPH [...]

Telegramm

[...]


24/III.14.


Frank Wedekind Prinzregentenstr. 50 München


Ziehen in Anbetracht hiesiger Verhältnisse „Zensur“ dem „Stein der Weisen vor“. Erbitten AntwortWedekind hatte bereits geantwortet [vgl. Wedekind an Königliches Hoftheater Stuttgart, 24.3.1914 (erstes Telegramm)]. auf gestrige Depeschevgl. Königliches Hoftheater Stuttgart an Wedekind, 23.3.1914. bezüglich des 17. April
Hoftheater.

Einzelstellenkommentare

Berlin, 24. März 1914 (Dienstag)
von Wedekind, Frank
an Königliches Hoftheater Stuttgart, (Theater)

[...] K. WÜRTTEMBERG TELEGRAPH [...]


Telegramm

[...]


berlin [...]


= koenigliches hoftheater stuttgart

mit erster vorstellung 17am 17.4.1914. Die erste Vorstellung von Frank und Tilly Wedekinds Gastspiel am Stuttgarter Hoftheater fand gleichwohl am 18.4.1914 statt. einverstandenWedekind hat sich bereits gleichlautend mit dem Termin 17.4.1914 für die erste Gastspielvorstellung einverstanden erklärt [vgl. Wedekind an Königliches Hoftheater Stuttgart, 24.3.1914 (erstes Telegramm)]. entscheidungDas Stuttgarter Hoftheater hatte sich gegen das Versdrama „Der Stein der Weisen“ und für den Einakter „Die Zensur“ entschieden [vgl. Königliches Hoftheater Stuttgart an Wedekind, 24.3.1914]. wegen zensur zur kenntnis genommen ergebenst = wedekind

Einzelstellenkommentare

Berlin, 30. März 1914 (Montag)
von Wedekind, Frank
an Königliches Hoftheater Stuttgart, (Theater)

= koenigliches hoftheater stuttgart =

Stuttgart


Telegramm
Amt Stuttgart


Telegramm aus berlin [...]


spiele in zensur walter buridanAntwort auf die vom Stuttgarter Hoftheater telegrafisch gestellte Frage [vgl. Königliches Hoftheater Stuttgart an Wedekind, 30.3.1914]. hochachtungsvoll ergeben = wedekind

Einzelstellenkommentare

Stuttgart, 30. März 1914 (Montag)
von Königliches Hoftheater Stuttgart, (Theater)
an Wedekind, Frank

[...] K. WÜRTTEMBERG TELEGRAPH [...]


Telegramm

[...]


30/III.14Das Stuttgarter Hoftheater hat Wedekinds Theateragenten Eugen Frankfurter am 30.3.1914 per Einschreiben [Staatsarchiv Ludwigsburg, Akte Frank Wedekind, E 18 VI Bü 1305, 1 Bü, Blatt 24] den Gastspielvertrag geschickt: „In der Anlage übersenden wir Ihnen den Gastspielvertrag für Herrn und Frau Wedekind mit der Bitte, denselben mit deren Unterschriften wieder hierher zurückzugeben, worauf Ihnen der Gegenvertrag zugehen wird.“ [Blatt 25].


R.P.

Frank Wedekind Prinzregentenstr. 50. München.


Um Irrtum zu vermeiden, anfragen ob Sie in Zensur Walter Buridandie Rolle des Literaten Walter Buridan im Einakter „Die Zensur“ (1908). Wedekind antwortete sofort [vgl. Wedekind an Königliches Hoftheater Stuttgart, 30.3.1914]. spielen?
Hoftheater.

Einzelstellenkommentare

Stuttgart, 1. April 1914 (Mittwoch)
von Königliches Hoftheater Stuttgart, (Theater)
an Wedekind, Frank

[...] K. WÜRTTEMBERG TELEGRAPH [...]


Telegramm

[...]


R.P.


Frank Wedekind Prinzregentenstr. 50 München


Nochmalige VerschiebungFrank und Tilly Wedekinds Gastspiel am Stuttgarter Hoftheater fand vom 18. bis 21.4.1914 statt, wie im Tagebuch festgehalten ist: „Erdgeist“ am 18.4.1914 („Erdgeistvorstellung“), „Marquis von Keith“ am 19.4.1914 („Keith Vorstellung“) sowie „Der Kammersänger“ und „Die Zensur“ am 21.4.1914 („Zensur Kammersängeraufführung“). Die Stuttgarter Presse hat auf das Gastspiel bis zu seinem Beginn hingewiesen: „Es sei nochmals auf das als Vorfeier von Frank Wedekinds 50. Geburtstag (24. Juli) gedachte dreimalige Gastspiel aufmerksam gemacht, das am Samstag den 18. April mit ‚Erdgeist‘ beginnt. Am Sonntag den 19. April folgt ‚Der Marquis von Keith‘ und am 21. April ‚Der Kammersänger‘ und die Erstaufführung der Theodicee ‚Die Zensur‘.“ [Württemberger Zeitung, Jg. 8, Nr. 89, 18.4.1914, S. 5] notwendig geworden, so dass jetzt Erdgeist 18 April, Marquis von Keith 19 April Kammersänger Zensur 21 April gegeben werden soll. Bitten Sie aber zu den ProbenWedekind, am 15.4.1914 in Stuttgart eingetroffen, notierte dort am 16.4.1914 im Tagebuch gleich zwei Proben („Erdgeistprobe Um 6 Uhr Erdgeistprobe auf der Probebühne“), am 17.4.1914 wiederum zwei („Probe Keith. [...] Erdgeistdurchsprechprobe“), am 16.4.1914 eine Probe („Probe Keith auf der Probebühne“), am 19.4.1914 wiederum eine Probe und einen Ratschlag des Regisseurs Walter Bloem („Keith-Probe auf der Probeb. Ich modle die ganze Rolle um auf Blöms Anraten“), am 20.4.1914 zwei Proben zu jeweils einem der Einakter („Zensur Kammersängerprobe. [...] In der Wilhelma studieren wir Zensur“) und am 21.4.1914 eine letzte Probe („Zensur Kammersänger Probe“). bereits ab 16. April hier zu sein.
Hoftheater.

Einzelstellenkommentare

München, 1. April 1914 (Mittwoch)
von Wedekind, Frank
an Königliches Hoftheater Stuttgart, (Theater)

[...] K. WÜRTTEMBERG TELEGRAPH [...]


Telegramm

[...]


muenchen [...]


= koenigliches hoftheater stuttgart

= mit daten einverstandenmit Vorstellungen von „Erdgeist“ am 18.4.1914, von „Marquis von Keith“ am 19.4.1914 sowie von „Der Kammersänger“ und „Die Zensur“ am 21.4.1914 im Rahmen des Gastspiels am Stuttgarter Hoftheater [vgl. Königliches Hoftheater Stuttgart an Wedekind, 1.4.1914]. Wedekinds Theateragent Eugen Frankfurter schickte dem Generalintendanten Joachim Gans zu Putlitz am 3.4.1914 „den von dem Künstlerpaar Wedekind unterzeichneten Gastspielvertrag“ und sah „der Zusendung des Gegencontraktes entgegen“ [Staatsarchiv Ludwigsburg, Akte Frank Wedekind, E 18 VI Bü 1305, 1 Bü, Blatt 22]. sind 16. zur probe dortFrank und Tilly Wedekind reisten dem Tagebuch zufolge am 15.4.1914 nach Stuttgart, wo sie noch abends Hans Meery, Oberregisseur am Schauspiel des Stuttgarter Hoftheaters [vgl. Neuer Theater-Almanach 1914, S. 641], aufsuchten („Abfahrt von München. [...] Abend. Ankunft in Stuttgart [...] Besuch im Theater bei Meery“) und am 16.4.1914 zur Probe vor Ort waren – wohl vormittags zur ersten Probe und um 18 Uhr zu einer zweiten Probe („Erdgeistprobe Um 6 Uhr Erdgeistprobe auf der Probebühne“). Hans Meery dürfte bei „Erdgeist“ am 18.4.1914 wieder die Regie geführt haben – wie schon beim letzten Gastspiel [vgl. Wedekind an Victor Stephany, 4.4.1912]; Wedekind sprach den Prolog und spielte den Dr. Schön, seine Frau spielte die Lulu [vgl. Stuttgarter Neues Tagblatt, Jg. 71, Nr. 104, 18.4.1914, S. 15]. Hans Meery führte jedenfalls die Regie bei der Doppelvorstellung am 21.4.1914 des neu einstudierten Einakters „Der Kammersänger“ (Frank Wedekind in der Titelrolle, Tilly Wedekind als Frau Helene Marowa) mit der anschließenden Stuttgarter Erstaufführung von „Die Zensur“ (Wedekind als Walter Buridan, seine Frau als Kadidja) [vgl. Württemberger Zeitung, Jg. 8, Nr. 91, 21.4.1914, S. 7], während Walter Bloem am 19.4.1914 wieder bei „Der Marquis von Keith“ (Wedekind in der Titelrolle, seine Frau als Anna von Werdenfels) die Regie führte [vgl. Württemberger Zeitung, Jg. 8, Nr. 89, 18.4.1914, S. 7].Frank und Tilly Wedekind reisten dem Tagebuch zufolge am 15.4.1914 nach Stuttgart, wo sie noch abends Hans Meery, Oberregisseur am Schauspiel des Stuttgarter Hoftheaters [vgl. Neuer Theater-Almanach 1914, S. 641], aufsuchten („Abfahrt von München. [...] Abend. Ankunft in Stuttgart [...] Besuch im Theater bei Meery“) und am 16.4.1914 zur Probe vor Ort waren – wohl vormittags zur ersten Probe und um 18 Uhr zu einer zweiten Probe („Erdgeistprobe Um 6 Uhr Erdgeistprobe auf der Probebühne“). Hans Meery dürfte bei „Erdgeist“ am 18.4.1914 wieder die Regie geführt haben – wie schon beim letzten Gastspiel [vgl. Wedekind an Victor Stephany, 4.4.1912]; Wedekind sprach den Prolog und spielte den Dr. Schön, seine Frau spielte die Lulu [vgl. Stuttgarter Neues Tagblatt, Jg. 71, Nr. 104, 18.4.1914, S. 15]. Hans Meery führte jedenfalls die Regie bei der Doppelvorstellung am 21.4.1914 des neu einstudierten Einakters „Der Kammersänger“ (Frank Wedekind in der Titelrolle, Tilly Wedekind als Frau Helena Marowa) mit der anschließenden Stuttgarter Erstaufführung von „Die Zensur“ (Wedekind als Walter Buridan, seine Frau als Kadidja) [vgl. Württemberger Zeitung, Jg. 8, Nr. 91, 21.4.1914, S. 7], während Walter Bloem am 19.4.1914 wieder bei „Der Marquis von Keith“ (Wedekind in der Titelrolle, seine Frau als Anna von Werdenfels) die Regie führte [vgl. Württemberger Zeitung, Jg. 8, Nr. 89, 18.4.1914, S. 7].
= hochachtungsvoll wedekind

Einzelstellenkommentare