Briefwechsel

Fastenrath, Johannes und Wedekind, Frank

6 Dokumente

München, 15. April 1904 (Freitag)
von Wedekind, Frank
an Fastenrath, Johannes

[Hinweis in Wedekinds Tagebuch vom 15.4.1904 in München:]


Brief an FastenrathKöln.

Einzelstellenkommentare

München, 14. März 1905 (Dienstag)
von Wedekind, Frank
an Fastenrath, Johannes

Hochgeehrter Herr FastenrathDr. jur. Johannes Fastenrath, Hofrat sowie Schriftsteller und Übersetzer deutscher, spanischer und französischer Literatur in Köln (Neumarkt 3) [vgl. Kürschners Deutscher Literatur-Kalender auf das Jahr 1905, Teil II, Sp. 333], 1. Vorsitzender der Literarischen Gesellschaft in Köln [vgl. Kürschners Deutscher Literatur-Kalender auf das Jahr 1905, Teil I, Sp. 26].!

Darf ich Sie bitten Ihrer verehrten Frau GemahlinLouise Fastenrath (geb. Goldmann), Schriftstellerin und Übersetzerin, seit 1883 mit Johannes Fastenrath verheiratet. meinen ergebensten Dank für die liebenswürdige Einladungnicht überliefert; erschlossenes Korrespondenzstück: Louise Fastenrath an Wedekind, 13.3.1905. aussprechen | zu wollen. Ich werde mich Freitagder 17.3.1905, an dem Wedekind notierte: „Vortrag in Köln. Abends bei Johannes Fastenrath. 12 Uhr Nachts Rückreise nach München. Eingenommen. M. 300.“ [Tb] Wedekind war zu einer Lesung auf Einladung der Literarischen Gesellschaft in Köln am 16.3.1905 nach Köln gereist [vgl. Tb]; angekündigt war: „Literarische Gesellschaft in Köln. Freitag den 17 März 1905 abends Punkt 8 Uhr im großen Saale des Gürzenichs: Frank Wedekind aus München Vortrag eigener Dichtungen. Nach dem Vortrage gemütliches Zusammensein im Stimmsale des Gürzenichs“ [Kölnische Zeitung, Nr. 269, 14.3.1905, Mittags-Ausgabe, S. (4)]. Wedekind las Szenen aus „So ist das Leben“ (1902) [vgl. Kölnische Zeitung, Nr. 285, 18.3.1905, Mittags-Ausgabe, S. (2)], die Erzählung „Rabbi Esra“ [vgl. KSA 5/I, S. 767] sowie die Gedichte „Das Lied vom armen Kind“ [vgl. KSA 1/II, S. 1155f.], „Sommer 1898“ [vgl. KSA 1/II, S. 2053f.] und „Der blinde Knabe“ [vgl. KSA 1/II, S. 1220f.]. Nachmittag um 6 Uhrum 18 Uhr. bei IhnenJohannes und Louise Fastenrath wohnten in einer Villa in Köln (siehe oben). einfinden. Leider muß ich noch in derselben Nacht um 12 Uhrum 24 Uhr. wieder abreisen da ich am Sonnabend hier wieder auftreteWedekind trat am 18.3.1905 (Samstag) im Münchner Schauspielhaus (Direktion: Georg Stollberg) in „Hidalla oder Sein und Haben“ in der Rolle des Karl Hetmann „als Gast“ [Münchner Neueste Nachrichten, Jg. 58, Nr. 131, 18.3.1905, General-Anzeiger, S. 3] auf, die zwölfte Vorstellung des Stücks, das am 18.2.1905 unter der Regie von Georg Stollberg erfolgreich uraufgeführt worden war..

Mit ergebensten Grüßen
Ihr
Frank Wedekind.


14. März 1905.

Einzelstellenkommentare

München, 22. März 1905 (Mittwoch)
von Wedekind, Frank
an Fastenrath, Johannes

Hochgeehrter Herr Hofrat!

Vor zwei Tagen habe ich mich photographieren lassenim Tagebuch am 20.3.1905 nicht festgehalten; unklar ist, welcher Münchner Fotograf Wedekind fotografiert hat. Es könnte sich um den Fotografen gehandelt haben, der ihn für die „Münchner Luft“ aufnahm ‒ nach dessen Namen erkundigte Wedekind sich mit dem Hinweis, er benötige zu privaten Zwecken Fotografien von sich, bei Oskar Geller; Heinrich Traut, bei dem er nachgefragt hatte, war es nicht [vgl. Wedekind an Oskar Geller, 21.4.1905]. In dessen photographischem Atelier (Neuhauserstraße 9, 4. Stock) ließ Wedekind am 16.5.1905 aber Aufnahmen machen: „Lasse mich bei Traut photographieren.“ [Tb] Da Wedekind das Foto von sich verspätet erst am 25.5.1905 nach Köln sandte [vgl. Wedekind an Johannes Fastenrath, 25.5.1905], könnte es aus dem Atelier von Heinrich Traut gestammt haben. und werde, sobald die Aufnahmen fertig sind, von Ihrer ehrenvollen Erlaubnis Gebrauch | machen, Ihnen ein Bild zu senden. Ich kann es aber nicht länger aufschieben, Ihnen für all die FreudeWedekind war von Johannes Fastenrath, 1. Vorsitzender der Literarischen Gesellschaft in Köln [vgl. Kürschners Deutscher Literatur-Kalender auf das Jahr 1905, Teil I, Sp. 26], zu einer Lesung eingeladen [vgl. Wedekind an Johannes Fastenrath, 14.3.1905] und auch bei ihm privat in Köln (Neumarkt 3) [vgl. Kürschners Deutscher Literatur-Kalender auf das Jahr 1905, Teil II, Sp. 333] zu Gast gewesen, wie er am 17.3.1905 notierte: „Vortrag in Köln. Abends bei Johannes Fastenrath.“ [Tb] Die Lesung, eingeführt von Johannes Fastenrath, hatte großen Erfolg, wie die Presse berichtete: „Ein zahlreiches Publikum füllte gestern den großen Saal des Gürzenichs, wo im Auftrage der Literarischen Gesellschaft zu Köln der Dichter Frank Wedekind aus München eigene Dichtungen vortrug. [...] am Schlusse, wie nach jedem einzelnen Stück wurde Wedekind durch stürmischen Beifall ausgezeichnet.“ [Kölnische Zeitung, Nr. 285, 18.3.1905, Mittags-Ausgabe, S. (2)] „Die Literarische Gesellschaft hatte für ihren zehnten Wintervortrag Franz Wedekind aus München gewonnen [...]. Frank Wedekind ist ein Vortragskünstler par excellence. [...] Das Publikum spendete dem Vortragenden [...] lebhaften Beifall.“ [Rheinischer Merkur, Jg. 28, Nr. 64, 20.3.1905, S. (2)], die Sie mir in Cöln bereitet haben, meinen aufrichtigen herzlichen Dank auszusprechen. Ich frage mich manchmal ob ich nicht vielleicht nur im Traum dazu gekommen | bin, von einem Manne, dessen Namen ich seit frühster Kindheit als einen der verehrungswürdigsten in der Dichtung kenne, mit so viel Liebenswürdigkeit ausgezeichnet zu werden, wie Sie mich auszeichneten.

Wenn es mir meine Arbeit irgendwie erlaubt werde ich mir die Freude nicht | nehmen lassen, den nächsten BlumenspielenDie nächsten Kölner Blumenspiele fanden am 7.5.1905 statt (Wedekind war nicht anwesend); dieser von Johannes Fastenrath als Vorsitzender der Literarischen Gesellschaft in Köln begründete Dichterwettstreit nach dem Vorbild der in Spanien im 19. Jahrhunderts wiederbelebten südfranzösischen mittelalterlichen Blumenspiele, finanziert durch die Zinsen aus einer Spende Johannes Fastenraths in Höhe von 10.000 Mark [vgl. Literarische Gesellschaft in Köln (Hg.): Erstes Jahrbuch der Kölner Blumenspiele 1899. Köln 1900, S. 3f.], wurde seit 1899 jährlich im Kölner Gürzenich durchgeführt. „Die Kölner Blumenspiele, die 1899 durch J. Fastenrath [...] ins Leben gerufen worden sind, werden am ersten Sonntag im Mai gefeiert, indem unter dem Vorsitz einer Festkönigin deutsche Dichtungen in Vers und Prosa mit Preisen [...] gekrönt werden“ [Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6. Aufl. Bd. 10. Leipzig 1907, S. 252]. beizuwohnen.

Darf ich Sie ersuchen, Frau Hofrat meine ergebenste Empfehlung aussprechen zu wollen.

Mit größter Verehrung
Ihr
Frank Wedekind.


München
22 März 1905.

Einzelstellenkommentare

München, 25. Mai 1905 (Donnerstag)
von Wedekind, Frank
an Fastenrath, Johannes

Hochgeehrter Herr Hofrat,

einzig und allein der Umstand, daß ich immer wieder von München abwesendWedekind, der ein Foto von sich nach Köln zu schicken angekündigt hatte [vgl. Wedekind an Johannes Fastenrath, 22.3.1905], war seitdem fast ständig auf Gastspielreisen – in Nürnberg (23. bis 31.3.1905), Stuttgart (13. bis 19.4.1905), Berlin (23. und 24.4.1905), wiederum in Nürnberg (25. bis 28.4.1905) und nochmals in Berlin (10. bis 13.5.1905) [vgl. Tb]. war, läßt mich so spät dazu kommen, Ihnen, wie Sie mir gütigst erlaubt haben, mein BildDie Beilage, ein Foto Wedekinds, ist nicht überliefert. zu schicken. Glauben Sie mir, daß ich die Ehre hoch zu schätzen weiß, InSchreibversehen, statt: in. | Ihrem herrlichen KünstlerheimDas Schriftstellerpaar Johannes Fastenrath und Louise Fastenrath (geb. Goldmann) lebte in einer 1901 im Stil der Zeit errichteten Villa in Köln (Neumarkt 3). Wedekind war bei ihnen eingeladen [vgl. Wedekind an Johannes Fastenrath, 14.3.1905] und am 17.3.1905 bei ihnen zu Gast gewesen: „Abends bei Johannes Fastenrath.“ [Tb] unter unseren Mitkämpfern die Sie dort schon vereinigt haben, einen bescheidenen Platz zu finden. In Berlin habe ich inzwischen auch in Hanns von KalenbergHelene von Monbart (1908 nach ihrer Heirat Helene Keßler), für ihre erotischen Themen bekannte Schriftstellerin in Berlin-Steglitz (Kantstraße 17) [vgl. Kürschners Deutscher Literatur-Kalender auf das Jahr 1905, Teil II, Sp. 946], schrieb unter dem Pseudonym Hans von Kahlenberg. Sie war unter den Personen, in deren Begleitung Wedekind am 24.4.1905 in Berlin einen Konzertabend verbrachte: „Abends Konzert in der Philharmonie mit [...] Hans von Kahlenberg“ [Tb]. eine der liebenswürdigsten Damen kennen gelernt, die mir bis jetzt in der Schriftstellerwelt begegnet | sind. Wir tauschten unsere schönen ErinnerungenWedekind war auf Einladung der Literarischen Gesellschaft in Köln, deren 1. Vorsitzender Johannes Fastenrath war [vgl. Kürschners Deutscher Literatur-Kalender auf das Jahr 1905, Teil I, Sp. 26], am 17.3.1905 zu einer Lesung in Köln gewesen: „Literarische Gesellschaft in Köln. Freitag den 17 März 1905 abends Punkt 8 Uhr im großen Saale des Gürzenichs: Frank Wedekind aus München Vortrag eigener Dichtungen. Nach dem Vortrage gemütliches Zusammensein im Stimmsale des Gürzenichs“ [Kölnische Zeitung, Nr. 269, 14.3.1905, Mittags-Ausgabe, S. (4)], Hans von Kahlenberg am 22.1.1904: „Literarische Gesellschaft in Köln. Freitag den 22. Januar 1904 abends 8 Uhr, im großen Saale des Gürzenichs: Hans von Kahlenberg (Helene von Monbart-Berlin) Vortrag eigener Dichtungen. Nach dem Vortrage gemütliches Zusammensein im Stimmsaale.“ [Kölnische Zeitung, Nr. 62, 19.1.1904, Mittags-Ausgabe, S. (4)] an Kölln gegenseitig mit großem Vergnügen aus. Ebenso erging es mir hier vor einigen Tagen mit Herrn Regisseur DalmonicoKarl Dalmonico, Lehrer an der Münchner königlichen Akademie der Tonkunst und Regisseur am Münchner Hoftheater [vgl. Neuer Theater-Almanach 1905, S. 499], lebte seinerzeit noch in München (St. Annaplatz 4) [vgl. Adreßbuch von München für das Jahr 1905, Teil I, S. 73], trat dann aber am 1.7.1905 eine Stelle als Oberregisseur des Schauspiels am Stadttheater Leipzig an. In jungen Jahren 1872/73 als Schauspieler am Stadttheater in Köln tätig gewesen, war er am Kölner Stadttheater von 1897 [vgl. Neuer Theater-Almanach 1898, S. 333] bis 1903 Oberregisseur [vgl. Neuer Theater-Almanach 1903, S. 310]. Er hat in dieser Zeit mit Johannes Fastenrath und der Literarischen Gesellschaft in Köln zusammengearbeitet – so zum Beispiel bei einer am 19.1.1899 von der Literarischen Gesellschaft veranstalteten „Festlichkeit“ zugunsten eines „zu errichtenden Gustav Freytag-Denkmals“ bei der Programmgestaltung: „Der weibliche Don Juan, spanisches Lustspiel in 1 Act von Manuel Bréton, deutsch von Johannes Fastenrath, dargestellt von den Mitgliedern des Kölner Stadt-Theaters [...] unter Leitung des Oberregisseurs vom Kölner Stadt-Theater Herrn Karl Dalmonico“ [Kölnische Zeitung, Nr. 47, 17.1.1899, Abend-Ausgabe, S. (4)] – oder am 17.1.1900 bei einen großen Jubiläumsveranstaltung: „Anläßlich des 500-jährigen Geburtstages Calderons, des großen spanischen Dramatikers, veranstaltet die Litterarische Gesellschaft in Köln [...] einen Festabend“, auf dem „der Vorsitzende der Litterarischen Gesellschaft, Herr Hofrath Dr. Johannes Fastenrath, einer der besten Kenner der spanischen Litteratur, die Festrede“ gehalten hat und ein Programmpunkt „die Schlußscene des 3. Aktes aus Calderons ‚Das Leben ein Traum‘ vorgetragen von Herrn Oberregisseur Dalmonico“ [Calderon-Feier. In: Rheinischer Merkur, Jg. 23, Nr. 13, 17.1.1900, S. (3)] war.

Darf ich Sie bitten, Herr Hofrat, Ihrer Frau Gemahlin meine ergebenste Empfehlung | aussprechen zu wollen und den Ausdruck größter Verehrung entgegenzunehmen von Ihrem
Frank Wedekind.


München 25.V.5.

Einzelstellenkommentare

Köln, 23. April 1906 (Montag)
von Fastenrath, Johannes
an Wedekind, Frank

Johannes Fastenrath


Köln
Neumarkt 3


23/IV 1906


Hochverehrter Dichter!

Daß Sie sich zur Lebensgefährtin eine so liebenswürdige Künstlerin erkoren habenJohannes Fastenrath dürfte eine Falschinformation in der Presse gelesen haben: „Frank Wedekind hat sich vor kurzem mit der Schauspielerin Tilly Neumann-Newes vom Berliner Kleinen Theater vermählt.“ [Bonner Zeitung, Jg. 15, Nr. 95, 22.4.1906, S. 2] Wedekind hatte sich zwar am 18.2.1906 in Berlin mit der Schauspielerin Tilly Newes verlobt (was nur dem engsten Kreis bekannt war), die Eheschließung fand allerdings erst am 1.5.1906 statt., die Alles in sich vereint, um Sie zu beglücken und Ihre Muse zu werden, freut meine Frau und mich sehr und senden wir Ihnen beiden die herzlichsten Glückwünsche.

Mit dem Ausdruck aufrichtiger Hochschätzung
Ihr sehr ergebener
Fastenrath

Einzelstellenkommentare

Berlin, 9. Mai 1906 (Mittwoch)
von Wedekind, Frank und Wedekind, Tilly
an Fastenrath, Johannes

Hochgeehrter Herr Hofrat!

Empfangen Sie meinen und meiner lieben Tilly herzlichsten Dank für Ihre liebenswürdigen Glückwünschevgl. Johannes Fastenrath an Wedekind, 23.4.1906.. Ich nehme die Gelegenheit wahr, Ihnen zu dem großen Erfolg, dessen sich die diesjährigen BlumenspieleDie von Johannes Fastenrath 1899 begründeten, seitdem jährlich durchgeführten Kölner Blumenspiele, ein Dichterwettstreit nach dem Vorbild der in Spanien im 19. Jahrhunderts wiederbelebten südfranzösischen mittelalterlichen Blumenspiele, hatten am 6.5.1906 stattgefunden, was auch in der Berliner Presse registriert worden war: „Als wenn der herrliche Sonnenschein des Sonntags das Seinige dazu beigetragen hätte, so übten im altehrwürdigen städtischen Festhause Gürzenich, wo sich eine äußerst zahlreiche und ihrem grundverschiedenen Bestande nach ungemein interessante Festversammlung zur Feier des dichterischen Maienturniers eingefunden hatte, Blumen, Frauenschönheit und geschriebene Poesie ihren Zauber stärker noch als je zuvor aus. Unter den vielen Fremden gab es begeisterte Lobredner für Fastenraths rheinische Errungenschaft, und wenn die Gäste den schönen Zielen der Blumenspiele an sich warmes Verständnis entgegenbrachten, so äußerten sie sich entzückt über Rahmen und Form des feierlich- sinnigen Aktes.“ [Die Kölner Blumenspiele. In: Berliner Tageblatt, Jg. 35, Nr. 231, 8.5.1906, Morgen-Ausgabe, S. (3)]. Wedekind hatte im Vorjahr zwar in Aussicht genommen, die Kölner Blumenspiele zu besuchen [vgl. Wedekind an Johannes Fastenrath, 22.3.1905], den Besuch aber nicht realisiert. | erfreuten, herzlichst zu gratulieren. Wollen Sie bitte Ihrer liebenswürdigen Frau Gemahlin meiner Tilly und meine ergebensten Empfehlungen aussprechen.

In Verehrung und Ergebenheit
Ihr
Frank Wedekind.


Berlin 9.V.6.


Auch ich danke Ihnen, Herr Fastenrath, u. der lieben, gnädigen Frau herzlichst für Ihre liebenswürdige TeilnahmeAnteilnahme an der Heirat von Frank und Tilly Wedekind, die am 1.5.1906 stattgefunden hatte, aber in der Presse verfrüht gemeldet wurde und insofern verfrühte Glückwünsche provoziert hatte [vgl. Johannes Fastenrath an Wedekind, 23.4.1906].!

Ihre ergebene
Tilly Wedekind-Newes

Einzelstellenkommentare