Briefwechsel

Schröter, Bernhard und Wedekind, Frank

1 Korrespondenzstück

Meißen, 29. März 1909 (Montag)
von Schröter, Bernhard
an Wedekind, Frank

[Hinweis in Wedekinds Tagebuch vom 30.3.1909 in München:]


BriefDen nicht überlieferten Brief hat vermutlich der Maler Bernhard Schröter in Meißen geschrieben, seine Verfasserschaft ist aber nicht sicher belegt. Eine Verbindung zwischen ihm und Wedekind ergibt sich lediglich durch Beiträge in dem konservativen Kulturmagazin „Westermanns Monatshefte“; im aktuellen Heft war ein Gemälde von ihm reproduziert („Winterstimmung. Ölgemälde von Bernhard Schröter in Meißen. Zu dem Aufsatz ‚Meißen und die Meißner Kunst‘ von Otto Eduard Schmidt“) und der Maler ausdrücklich als „Haupt“ der „Meißner Schule“ gewürdigt worden, ein Maler „mit sicherer Technik und [...] tiefgründiger Auffassung“ [Otto Eduard Schmidt: Meißen und die Meißner Kunst. In: Westermanns Monatshefte, Jg. 53, Band 105/II, Heft 630, März 1909, S. 894; vgl. nach S. 920], während der leitende Redakteur der Zeitschrift im vorletzten Heft ein herabwürdigendes Urteil über Wedekinds „Musik“ gefällt und den Autor als „Sensationsmacher und Kolportageschriftsteller“ diskreditiert hatte, der „seine halben Talente mit Haut und Haar den rüdesten Masseninstinkten verkauft.“ [Friedrich Düsel: Dramatische Rundschau. In: Westermanns Monatshefte, Jg. 53, Band 105/II, Heft 628, Januar 1909, S. 642] von B Schröter [...]

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