Königlich Bayerische Telegraphenanstalt München.
Aufgegeben in MünchenWedekind notierte am 6.8.1910 noch in München: „Telegramm an Speidel.“ [Tb] Danach reiste er ab nach Lenzburg (siehe unten). [...]
excellenz wollen entschuldigenAlbert von Speidel, Generalintendant des Königlichen Hof- und Nationaltheaters in München [vgl. Neuer Theater-Almanach 1911, S. 567], zu dem auch das Residenztheater gehörte, hat Wedekind brieflich gebeten, ihn wegen offener Fragen zur anstehenden „Liebestrank“-Inszenierung am Residenztheater (Premiere: 17.11.1910) in seinem Büro aufzusuchen [vgl. Albert von Speidel an Wedekind, 5.8.1910]. verreiseNachdem Wedekind in München das vorliegende Telegramm an Albert von Speidel aufgegeben hatte, reiste er ab nach Lenzburg (über Lindau und Zürich), wo er noch am 6.8.1910 abends eintraf und bis zum 2.9.1910 morgens blieb [vgl. Tb]. auf vierzehn tage melde mich nach rueckkehr gehorsamst = wedekind.
Bestehend aus 1 Blatt, davon 1 Seite beschrieben
Aufgegeben: München, 6.8.1910 um 9.40 Uhr. Das Eingangsdatum geht aus der handschriftlichen Eintragung im ersten Stempelaufdruck hervor.
München6. August 1910 (Samstag) Sicher
München6. August 1910 (Samstag) Ermittelt (sicher)
Bayerisches Hauptstaatsarchiv
Schönfeldstraße 5-11 D-80539 München Bundesrepublik Deutschland Wir danken dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv (München) für die freundliche Genehmigung der Wiedergabe des Korrespondenzstücks.
Frank Wedekind an Albert von Speidel, 6.8.1910. Frank Wedekinds Korrespondenz digital. https://briefedition.wedekind.fernuni-hagen.de (15.01.2026).
Ariane Martin