„Dem Präsident„Gustav Rickelt, der Präsident der Genossenschaft deutscher Bühnenangehöriger“ [Dortmunder Zeitung, Jg. 90, Nr. 144, 20.3.1917, 2. Blatt, S. (3)], zuvor Vize-Präsident, ist 1914 zum Präsidenten der Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehörigen gewählt worden [vgl. Das Parlament der Schauspieler. In: Vorwärts, Jg. 31, Nr. 99, 10.4.1914, Bezirks-Beilage des „Vorwärts“ für Süden-Westen, S. (1)] und blieb bis 1927 in diesem Amt, das er in Vollzeit ausübte; er ist ab 1916 nicht mehr als Regisseur und Schauspieler verzeichnet, sondern als „Präsident“ [Berliner Adreßbuch 1917, Teil I, S. 2375]. Gustav Rickelt war außerdem Präsident des Deutschen Bühnen-Klub, der seinen Sitz ebenfalls in Berlin hatte [vgl. Deutsches Bühnen-Jahrbuch 1917, S. 217]. der Genossenschaftdie 1871 gegründete Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehörigen mit Sitz in Berlin, deren Präsident Gustav Rickelt war [vgl. Deutsches Bühnen-Jahrbuch 1917, S. 184, 191, 769].,
Gustav Rickelt,
dem tatkräftigen, warmherzigen Freunde der Künstler, in Verehrung, Freundschaft
und Dankbarkeit!
Frank Wedekind.“
München, im April 1917.