Telegramm.
[...]
frau tilly
wedekind
prinzregentenstrasse 50 muenchen = |
Königlich Bayerische
Telegraphenanstalt München.
Aufgegeben in
Berlin [...]
geliebte
tilly, sandte zwei karteneine am Ankunftstag in Berlin geschriebene Postkarte [vgl. Frank Wedekind, Dagobert Newes, Paul Cassirer an Tilly Wedekind, 18.5.1911] und eine am Tage vor der Abreise geschriebene Postkarte [vgl. Frank Wedekind an Tilly Wedekind, 20.5.1911]. ein telegrammvom selben Tag [vgl. Frank Wedekind an Tilly Wedekind, 21.5.1911 (erstes Telegramm)].. vorstellung brillantdie von der Gesellschaft Pan (mitbegründet von Paul Cassirer) veranstaltete geschlossene Vorstellung der „Büchse der Pandora“ (Regie: Albert Steinrück) am 20.5.1911 im Hebbel-Theater in Berlin (ein Gastspiel Wedekinds, der die Rolle des Jack spielte, mit dem Münchner Neuen Verein). erfolg gut kritik
schlechtWedekind notierte über die Presseresonanz auf die Vorstellung der „Büchse der Pandora“ (siehe oben) am 21.5.1911, die er möglicherweise mit Paul Cassirer sichtete: „Nach Tisch bei Cassirer zum Thee. Miserable Presse.“ [Tb] Die Presse stand der Tragödie und ihrer Aufführung äußerst kritisch gegenüber [vgl. KSA 3/II, S. 1187-1189, 1274-1276].. komme morgen frueh nicht abholen =
herzlichst frank.