Sehr geehrte FrauWedekinds Anrede an die Adressatin ist im anderen Brief an sie durch Papierverlust nicht erhalten; auf dem Kuvert schreibt er dort „Frau Dr. Nejma Welzel“ [Wedekind an Hedwig Straub, 31.12.1895].,
mit Freuden bin ich bereit Ihren ehrenvollen AuftragZusammenhang nicht ermittelt (siehe die vorangehende Korrespondenz). auszuführen. Erlauben Sie mir nur, selber die Waffe zu wählen und mitzubringen. Ich muß sie nur noch erst schärfen lassen. Die Bitte die Sie aussprechen wäre eine Beleidigung für mich, wenn ich mir nicht gestehen müßte, daß Sie das Recht haben, mich dessen für fähig zu halten.
In größter Hochschätzung Ihr ergebenster Frank Wedekind.
Bestehend aus 1 Blatt, davon 1 Seite beschrieben
Der 2.1.1896 ist als Ankerdatum gesetzt ‒ ein mögliches Schreibdatum in der Vermutung, dass der Brief an die vorangehende Korrespondenz [vgl. Hedwig Straub an Wedekind, 30.12.1895; Wedekind an Hedwig Straub, 31.12.1895] unmittelbar anschließt oder sich auf diese bezieht.
Zürich2. Januar 1896 (Donnerstag) Ermittelt (unsicher)
ZürichDatum unbekannt
Küsnacht-GoldbachDatum unbekannt
Deutsches Literaturarchiv Marbach
Schillerhöhe 8-10 71672 Marbach am Neckar Deutschland
Wir danken dem Deutschen Literaturarchiv Marbach für die freundliche Genehmigung der Wiedergabe des Korrespondenzstücks.
Frank Wedekind an Hedwig Straub, 2.1.1896. Frank Wedekinds Korrespondenz digital. https://briefedition.wedekind.fernuni-hagen.de (21.01.2026).
Ariane Martin