Briefwechsel

Wedekind, Frank und Kainz, Josef

5 Dokumente

Lenzburg, 9. August 1906 (Donnerstag)
von Wedekind, Frank und Wedekind, Tilly
an Kainz, Josef

Carte postale.
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Herrn Josef Kainz
Wien
k.k. Hofburgtheater |


Gruss aus Lenzburg!


In Erinnerung an die schönen Münchner AbendeJosef Kainz, vielfach ausgezeichneter Hofschauspieler am Wiener Burgtheater [vgl. Neuer Theater-Almanach 1906, S. 574], gab vom 7. bis 11.7.1906 am Münchner Schauspielhaus ein Gastspiel mit vier Vorstellungen (am 7.7.1906 Ludwig Anzengrubers „Der G’wissenswurm“, am 9.7.1906 Henrik Ibsens „Gespenster“, am 10.7.1906 Otto Erich Hartlebens „Rosenmontag“, am 11.7.1906 nochmals „Gespenster“). Wedekind hat den berühmten Schauspieler während dieses Gastspiels in allen drei Stücken gesehen und drei Abende mit ihm in München verbracht. Er war dem Tagebuch zufolge am 7.7.1906 in der ersten Vorstellung („Abends ‚Der Gewissenswurm‘ mit Josef Kainz“), war am 8.7.1906 nach einem eigenen Bühnenauftritt mit ihm in geselliger Runde („Nachher mit Kainz Fresenius und Bernstein im Hotel Continental“), besuchte am 10.7.1906 eine weitere Vorstellung und war anschließend wieder mit ihm zusammen („Rosenmontag. Nachher mit Kainz und Dr. Bernstein in der Bayrischen Bar“), sah am 11.7.1906 die Abschiedsvorstellung und verbrachte den restlichen Abend wiederum mit ihm („Abends Gespenster. Nachher mit Kainz, Fresenius und Dr. Krüger in der Bayrischen Bar“). herzlichste Grüße

Frank Wedekind Tilly Wedekind

Einzelstellenkommentare

München, 22. Juli 1907 (Montag)
von Wedekind, Frank
an Kainz, Josef

[Hinweis in Wedekinds Tagebuch vom 22.7.1907 in München:]


Brief an Kainz.

Einzelstellenkommentare

München, 26. August 1907 (Montag)
von Wedekind, Frank
an Kainz, Josef

[1. Briefentwurf:]


Hochgeehrter Herr KainzWedekind hatte erfahren, dass Josef Kainz, Hofschauspieler am Wiener Burgtheater [vgl. Neuer Theater-Almanach 1907, S. 607], München besuchte (der Brief dürfte nach München adressiert worden sein) und im Hotel Continental abstieg, wie die Presse meldete: „Hofschauspieler Joseph Kainz, Wien (Hotel Continental).“ [Angekommene Fremde. In: Allgemeine Zeitung, Jg. 110, Nr. 396, 28.8.1907, Vorabendblatt, S. 5] Josef Kainz, der am 27.8.1907 in München eingetroffen sein dürfte, antwortete Wedekind aus dem Hotel Continental [vgl. Josef Kainz an Wedekind, 27.8.1907].,

Herr Dr. BraumüllerDr. jur. Friedrich Braumüller, der in München (Adelgundenstraße 34) [vgl. Adreßbuch von München für das Jahr 1905, Teil I, S. 55] als Dramaturg an den Vereinigten Theatern (Theater am Gärtnerplatz und Münchner Schauspielhaus) tätig gewesen ist [vgl. Neuer Theater-Almanach 1904, S. 441], war inzwischen als Dramaturg und Regisseur an den Königlichen Schauspielen in Wiesbaden verpflichtet [vgl. Neuer Theater-Almanach 1907, S. 631]. Wedekind könnte mit ihm während seines Aufenthalts vom 15. bis 17.7.1907 im nahe Wiesbaden gelegenen Frankfurt am Main [vgl. Tb] gesprochen haben, auch wenn er die Begegnung nicht notierte, oder aber in München. vom Hoftheater in Wiesbaden erzählt mir, daß Sie sich einem Referentennicht identifiziert; das am 16.7.1907 im „Neuen Wiener Journal“ abgedruckte Interview mit Josef Kainz (siehe unten) führte ein Mitarbeiter der „Berliner Morgenpost“ (so den redaktionellen Bemerkungen zufolge). des Neuen Wiener Journals gegenüber in ungemein liebenswürdiger und wohlwollender Weise über meine Bethätigung als Darsteller in meinem Stücken geäußert haben. Es gelang mir noch nicht das Referatam Schluss eines Interviews: „Dann sprachen wir von den jüngeren Dramatikern, und kamen auf Frank Wedekind zu sprechen, den Kainz auch als eigenartigen Darsteller schätzt. Er sei unzweifelhaft der befähigteste unter den jetzt lebenden Dramatikern, ein Mann, dessen Phantasie mit einer verblüffenden Treffsicherheit Dinge ergründe, die er nie im Leben selbst kennen gelernt habe. Wedekind ähnle Bernhard Shaw; nur sei der Engländer unendlich geistreicher. Wedekind gebärde sich meist wie ein wild gewordener Spießer, der in dem Kammersänger sein ganzes Glaubensbekenntnis, in der einen Gegenüberstellung des darbenden, ringenden Künstlers und des keine Minute ungenutzt lassenden smarten Geschäftsmannes niedergelegt habe. Au fond aber sei er doch ein Spießbürger aus der Schweiz. Ein Fehler Wedekinds sei die Plötzlichkeit, mit der er die Stimmungen wechsle, oft nur, um einen Effekt zu erhaschen. So sei er auch im privaten Verkehr. In Gesellschaft brüte er manchmal vor sich hin; man glaube, er kümmere sich nicht um die Unterhaltung; plötzlich locke ihn aber ein Wort, das er aufgreife, und gegen das er dann mit allen dialektischen Mitteln ankämpfe, lediglich um einen rhetorischen Erfolg zu erzielen. Von ihm sei noch vieles zu erwarten. Sicher aber würde ihm eines Tages der große Wurf gelingen. Vielleicht sei er dazu berufen, die große politische Satire zu schreiben, die dem jungen Deutschland mit seiner jungen Kultur fast notwendig geworden sei.“ [Ein Interview mit Kainz. In: Neues Wiener Journal, Jg. 15, Nr. 4931, 16.7.1907, S. 8-9, hier S. 9] zu finden, aber es drängt mich, ohne daß ich Ihre Äußerung Worte gelesen, aus voller Seele Ihnen meinen Dank auszusprechen. Dabei kann ich gewiß darauf rechnen von Ihnen Herr Kainz nicht mißverstanden zu werden. Ich fühle mich ganz als Schriftsteller auch auf der Bühne, und mich nötigten | nur die Hindernisse, auf die meine Arbeiten fünfzehn Jahre hindurch der Bühne gegenüber stießen, die Bühne zu betreten selber aufzutreten. Ich werde nie so anmaßend sein auf einem andren Gebiet als dem meiner eigenen Produktion mit dem geborenen Künstler wetteifern zu wollen. Als ich (in Berlin) einmal als TartüffeWedekind spielte unter der Regie von Max Reinhardt am Deutschen Theater in Berlin die Titelrolle von Molières „Tartuffe“ (in der Übersetzung von Ludwig Fulda). Premiere war am 25.5.1906 (zusammen mit Goethes Lustspiel „Die Mitschuldigen“); danach gab es noch sieben weitere Vorstellungen (am 27. und 29.4.1906, am 2., 4., 7. und 10.5.1906); erhalten ist ein Rollenfoto „Wedekind als Tartüffe“ [Kutscher 2, neben S. 192]. versucht wurde, war mir der glatte MißerfolgWedekinds Darstellung der Rolle des Tartuffe (siehe oben) bekam schlechte Kritiken. „Frank Wedekinds künstlerischer Rang in Ehren, aber zum Darsteller in der vordersten Gefechtslinie taugt er nun einmal nicht. […] Ohne Nüance verharren sein Mienenspiel, seine Sprache von Anfang bis zu Ende in erstarrter Monotonie.“ [Berliner Tageblatt, Jg. 35, Nr. 209, 26.4.1906, Morgen-Ausgabe, S. (2)] „Die Wirkung aber war verdorben, als im dritten Akt Tartuffe selbst auftrat. Man hatte nämlich den seltsamen Einfall gehabt, den Tartuffe von Frank Wedekind spielen zu lassen, der sich als gänzlich unfähig zur Darstellung dieser Figur erwies.“ [Neue Freie Presse, Nr. 14970, 27.4.1906, Morgenblatt, S. 12] eine große ungetrübte Genugthuung, da die stilisierte und die heroische Schauspielkunst in der Zeit, wo realistische Kleinkrämerei in alle Himmel erhoben wurde, keinen begeisterteren unbeugsameren Parteigänger hatte als mich. Auf dem Gebiet meiner eigenen Produktion habe ich die Bühne bis jetzt immer nur in Aufführungen betreten, die ohne | meine Mitwirkung einfach nicht stattgefunden hätten. Ich nehme mir die Ehre, dem unserem größten Schauspieler der Gegenwart zu erklären, daß ich diesen Unfug liebend gern unterlassen werde wenn es meinen dramatischen Arbeiten gelingt, vom Schauspieler höher gewürdigt zu werden. Ich Als Autor kann ich aber natürlich (selbst) nicht beurtheilen ob meinen Arbeiten die dazu erforderliche dramatische Tragfähigkeit haben innewohnt

Ich wollte meinem Dank Ausdruck geben und bitte darum, die Herausforderung, zu der ich mich habe hinreißen laßen, durch diezuerst gestrichen, dann durch Unterpunktung wieder hergestellt. bei der unbeschränkten Verehrung, die ich Ihnen entgegenbringe, begreiflich verständlich zu finden (zu wollen.)

Ihr ergebenster
Fr.W.


[2. Abgesandter Brief:]


Hochverehrter Herr Kainz!

Herr Dr. Braumüller vom Hoftheater in Wiesbaden erzählte mir, daß Sie sich vor einiger Zeit einem Referenten des Neuen Wiener Journals gegenüber in ungemein liebenswürdiger und wohlwollender Weise | über meine Bethätigung als Darsteller in meinem Stücken geäußert haben. Es drängt mich von ganzer Seele, Ihnen meinen Dank dafür auszusprechen. Aber gerade von Ihnen, Herr Kainz, möchte ich nicht mißverstanden werden, während es mir ziemlich gleichgültig ist, von der Kritik immer wieder als ein spielwüthiger Geck hingestellt zu werden. Ich fühle mich durch|aus als Schriftsteller, ich habe noch nie eine Rolle für mich selber geschrieben und ich verfolge mit meinem Auftreten keinen anderen Zweck als daß sich die Schauspielkunst meiner Rollen bemächtigt. Ihnen gegenüber möchte ich nicht als der urteilslose Knotegrober, ungebildeter Mensch. erscheinen, der die eigene Darstellung für mehr als traurigen Notbehelf hält.

Indem ich mich in tiefster Ehrfurcht verbeuge
Ihr ergebener
Frank Wedekind.


München
26.8.7.

Einzelstellenkommentare

München, 27. August 1907 (Dienstag)
von Kainz, Josef
an Wedekind, Frank

GRAND HOTEL
CONTINENTAL Josef Kainz logierte im Grand Hotel Continental (Ottostraße 6) [vgl. Adreßbuch für München 1908, Teil I, S. 76; Teil II, S. 367], wo Wedekind ihn dem Tagebuch zufolge am 28.8.1907 („Abends bei Kainz im Hotel Continental“) und nochmals, nachdem am 29.8.1907 eine weitere „Hidalla“-Vorstellung (siehe unten) stattgefunden hatte, am 30.8.1907 („Besuch bei Kainz“) besuchte. Diesen Besuch am 30.8.1907 hat Wedekind im Notizbuch beschrieben: „Um 9 Uhr stand ich auf und war um elf mit Ankleiden fertig. Darauf ging ich zu Kainz ins Hotel Continental. Auf dem Wege dorthin brach ein Platzregen los. […] Kainz traf ich im Treppenhaus des Hotels; ich begrüßte seine Frau, die sich bald entfernte und besprach mit ihm die Beziehungen, die ihm in Hidalla unklar geblieben waren.“ [Nb 43, Blatt 31r]
MÜNCHEN


Lieber u. hochverehrter Herr Wedekind!

Ich sehe Sie heute AbendJosef Kainz besuchte am 27.8.1907 um 19.30 Uhr im Münchner Schauspielhaus die „Hidalla“-Premiere des „Gastspiel Frank Wedekind und Frau“ [Münchner Neueste Nachrichten, Jg. 60, Nr. 399, 27.8.1907, General-Anzeiger, S. 2]. Frank Wedekinds schauspielerische Leistung in der Rolle des Karl Hetmann wird „erneut vielfach gerühmt“ [KSA 6, S. 538]. So meinte Hanns von Gumppenberg (am 29.8.1907 in den „Münchner Neuesten Nachrichten“), dass Wedekind die „Bühnenwirksamkeit“ in seiner „darstellerischen Leistung mittlerweile noch zu steigern verstand“; er wies in seiner Besprechung auch auf den prominenten Schauspieler Josef Kainz als Premierenbesucher hin: „Das gut besuchte Haus, in dem man auch Kainz bemerkte, nahm die Vorstellung mit sehr freundlichem Beifall auf“ [KSA 6, S. 575]. in Hidalla. Ihr Briefchenvgl. Wedekind an Josef Kainz, 26.8.1907. hat mir unendliche Freude bereitet. Seien Sie überzeigtSchreibversehen, statt: überzeugt. daß ich von ganzem Herzen, ehrlich und aufrichtig Ihr Lob als SchauspielerWedekind erzählt in seinem Essay „Begegnung mit Josef Kainz“ (1915), wie sehr der Wiener Schauspieler ihn als Darsteller im Einakter „Der Kammersänger“, vor allem aber in der Rolle des Karl Hetmann in „Hidalla“ geschätzt hat [vgl. KSA 5/II, S. 532f.]. singe. ∙/∙ | und daß Sie meine Anerkennung so hoch anschlagen, hebt mich vor mir selber. ‒ Hätten Sie Lust heute nach der Vorstellung mit uns im Continental zu soupieren? Dann geben Sie mir ein Lebenszeichen in den Zuschauerraum. Ich weiß noch nicht, wo ich sitzeDas Münchner Schauspielhaus (Maximilianstraße 34/35) verfügte über insgesamt 727 Sitzplätze [vgl. Neuer Theater-Almanach 1908, S. 490], davon dem Theaterplan zufolge 183 Parkett-Fauteuils direkt vor der Bühne [vgl. Adreßbuch für München 1908, Teil III, S. 247]., aber Sie werden mich schon entdecken.

Herzlichst u. verehrungsvoll Ihr Josef Kainz


[am oberen Seitenrand, um 180 Grad gedreht:]

Wenn Ihre liebe Frau frei ist, so würden wir uns alle richtig freuen, wenn sie uns mit Ihnen die Ehre schenken würde.


[Kuvert:]


GRAND HOTEL
CONTINENTAL
MÜNCHEN


Herrn
Frank Wedekind

Absender: Josef Kainz

Einzelstellenkommentare

München, 15. Januar 1910 (Samstag)
von Wedekind, Frank
an Kainz, Josef

Ew. HochwohlgeborenJosef Kainz, einer der Schauspieler, die Wedekind für die geplante Umfrage „Wie denken Sie über Frank Wedekind als Schauspieler?“ [Wedekind an Berliner Tageblatt, 16.1.1910], die er gemeinsam mit Oskar Geller konzipierte – er notierte am 15.1.1910: „Im Café Orlando präparire ich mit Oskar Geller die Umfrage über meine Schauspielerei“ [Tb], anzuschreiben dachte. Er hat wenige Seiten nach dem vorliegenden Briefentwurf Adressen von Schauspielern (Gustav Maran, Paul Wiecke, Arthur Bauer, Mathieu Lützenkirchen, Arthur Kraußneck, Josef Klein, Paul Wegener, Hermann Nissen, Max Marx, Oscar Sauer, Josef Kainz, Reinhold Gollbach) aufgelistet (alle im Notizbuch [Nb 18, Blatt 81r, 81v] als Adressaten notiert), die womöglich angeschrieben wurden, darunter Josef Kainz, Schauspieler in Wien am Burgtheater [vgl. Neuer Theater-Almanach 1910, S. 658]. Wedekind hat zu ihm notiert: „Wien. [...] Hofburgtheater / Josef Kainz, Lannerstraße 24“ [Mü, Nb 18, Blatt 81v].!

Ohne den geringsten Erfolg bemühe ich mich seit einer Reihe von Jahren das Interesse der deutschen Schauspielerwelt auf meine dramatischen Arbeiten zu lenken, vor allem auf meine die CharakterschauspieleWedekind nannte Rollen aus seinen Stücken „Hidalla“, „Der Marquis von Keith“ und „König Nicolo oder So ist das Leben“ in einem Appell an Schauspieler (im Entwurf zu einem „Vorwort“ zum Einakter „In allen Wassern gewaschen“) im Notizbuch wenige Seiten nach dem vorliegenden Briefentwurf: „Ich appeliere an die Ehre des deutschen Schauspielers. Ich fordere den deutschen Schauspieler auf, mir doch endlich zu zeigen wie man die Rollen Karl Hetmann M. v. Keith König Nicolo besser spielt als wie ich sie leider seit Jahren zu spielen genötigt bin, wenn ich meine dramatische Arbeit nicht als unkünstlerisch unbeholfen und unwirksam gebrandmarkt wissen will.“ [Mü, Nb 18, Blatt 82r] Hidalla Der M. v. Keith So ist das Leben Hidalla und Totentanz zu lenken

Mit M. v. Keith und So ist das Leben wurden bis jetzt nur ganz vereinzelen/t/ Versuche unternommen, während den Stücken Hidalla und Totentanz auch nicht einmal diese bescheideSchreibversehen, statt: bescheidene. Ehre von Seiten irgend eines Charakterdarstellers zutheil geworden ist.

Wollen es mir Ew. Hochwohlgeboren daher nicht verdenken wenn ich mit der Bitte an Sie herantrete mir folgende nachstehende Frage gütigst freundlichst beantworten zu | wollen:

Wie denken Sie über die Aufführbarkeit und eventuelle Bühnenwirksamkeit meiner dramatischen Arbeiten Hidalla M. v. K. So ist das Leben und Totentanz

Die Beantwortung dieser Frage durch eine geistige und wie künstlerisch


kann nur gutes zur Folge haben. Entweder wird dem Streben und Schaffen des deutschen Schauspielers neues und so dankbares ich darf wohl so sagen zieml ansehnlich reiches Feld erschlossen S oder ich kann nicht länger an der Unaufführbarkeit meiner künstlerischen Absichten zweifeln und werde in Zukunft die Deutsche Bühne mit meinen unwillkommenen Arbeiten nicht mehr behelligen.

Sollten Ihnen die erwähnten Werke Schauspiele nicht bekannt sein, dann bin ich gerne bereit, Ihnen das eine oder andere davon auf Wunsch zur Verfügung zu stellen |

rischen Ansichten zweifeln und werde die Deutsche Bühne in Zukunf nicht länger mit meinen unwillkommenen Arbeiten behelligen.

Einzelstellenkommentare